Leitfaden Weiterbildung
1. Die Standortbestimmung
Orientierung für eine erfolgreiche berufliche Weiterbildung
Vielen Menschen fällt es verhältnismäßig leicht, ein berufliches Ziel zu formulieren, das ihren ganz persönlichen Wert-Vorstellungen entspricht. Mit dem Weg dorthin tun sich die meisten dann schon schwerer. In der Praxis ist häufig eine (absolut menschliche) Tendenz zu beobachten, nicht ganz so genau hin zu schauen, wenn es um die eigenen Stärken und Schwächen geht. Eine berufliche Veränderung, die nicht mit Erfolg abgeschlossen werden kann, scheitert aber am häufigsten daran, dass eine fundierte Analyse der Gegenwart die Standortbestimmung vernachlässigt wurde.
Wer sich beruflich erfolgreich verändern (sprich: weiterentwickeln) will, muss wie ein Orientierungsläufer drei Dinge kennen: seinen Standort, sein Ziel und den Weg dort hin.
Der Orientierungsläufer stellt sich fortwährend die gleichen drei Fragen:
Aber: Wie wollen Sie sich auf die Reise zu Ihrem Ziel machen, wenn Sie nicht wissen, wo und womit Sie starten?
Die 3 Elemente einer Standortbestimmung
Damit Sie Ihr Gepäck optimal für Ihre berufliche Reise vorbereiten können, müssen Sie Ihre Erfahrung aus bisherigen Reisen, die aktuellen Gegebenheiten sowie die Bedingungen am Ziel berücksichtigen. Schlagen Sie also eine Brücke zwischen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft.
Vergangenheit
Gegenwart
Zukunft
So gehen Sie vor
Genau hin zu schauen und sich Klarheit zu verschaffen, ist nicht immer ganz einfach. Denn auch hier entdeckt man Sonnen- und Schattenseiten. Trotzdem ist eine Selbstanalyse sehr wichtig, denn sie verschafft Ihnen den notwendigen Überblick und ermöglicht Ihnen so, sich optimal ausgerüstet auf den Weg zu Ihrem Ziel zu machen.
Beachten Sie die folgenden Tipps:
Nehmen Sie sich genügend Zeit, eine Standortbestimmung lässt sich nicht in einer Viertelstunde abhandeln.
Suchen Sie sich zudem einen Platz, an dem Sie ungestört arbeiten können.
Petra Musters Standortbestimmung (ein Beispiel)
Dieses fiktive Beispiel zeigt Ihnen, wie das Resultat der Selbstanalyse bzw. der Standortbestimmung aussehen kann.
Das habe ich bisher erreicht:
Ich habe langjährige Praxis auf dem Gebiet der Kundenberatung, Kundenbindung und Rezeptur. Durch meine fortlaufende Fortbildung habe ich aktuelles Fachwissen. Ich habe auch schwierige Projekte und Spezialaufgaben zum Erfolg führen können.
Das bin ich heute:
Meine wesentlichen Eigenschaften sind Beharrlichkeit, Zielorientierung und Optimismus. Dank meiner Kreativität und Flexibilität finde ich auch in schwierigen Situationen einen Lösungsweg. Ich trage gerne Verantwortung und mag die Zusammenarbeit mit und in Teams.
Das will ich künftig tun:
Ich möchte in einer Apotheke mit mindestens XX Mitarbeitern arbeiten, oder mit meinem Chef nach der Weiterbildung besprechen, neue und verantwortungsvolle Aufgaben zu übernehmen. Dabei ist mir die kreative und dynamische Zusammenarbeit mit anderen sehr wichtig. Ich möchte gerne grobe Zielvorgaben erhalten, den Weg zur Lösung aber selbst bestimmen können. Permanente, gezielte Fortbildung ist mir wichtig.
Anhand dieses Beispiels sehen Sie auch, wofür die Standortbestimmung und deren Zusammenfassung auch sehr gut genutzt werden kann: bei persönlichen Kontakten mit noch unbekannten Menschen (Was machen Sie beruflich?), in Bewerbungsinterviews (Erzählen Sie mal von sich!) und bei vielen anderen Gelegenheiten.

Packen Sie den Stier bei den Hörnern und schaffen Sie sich einen optimalen Start bei Ihrer beruflichen Weiterentwicklung! Wir wünschen Ihnen dabei die notwendige Beharrlichkeit, viele interessante Erkenntnisse und viel Erfolg!
Erobern Sie sich neue Arbeitsfelder oder suchen Sie neue berufliche Herausforderungen!
2. Spezialisierung
Aufgaben übernehmen
3. Gespräch mit dem Chef/der Chefin
Wie kann ich Veränderung in der Apotheke oder im Unternehmen anstoßen?
4. Fördermöglichkeiten – wer unterstützt mich finanziell?
5. Nach der Weiterbildung
Innerhalb der Apotheke
Außerhalb der Apotheke - hier Eigeninitiative notwendig!
Entwickeln Sie Ihre Schwerpunktthemen!
Orientierung für eine erfolgreiche berufliche Weiterbildung
Vielen Menschen fällt es verhältnismäßig leicht, ein berufliches Ziel zu formulieren, das ihren ganz persönlichen Wert-Vorstellungen entspricht. Mit dem Weg dorthin tun sich die meisten dann schon schwerer. In der Praxis ist häufig eine (absolut menschliche) Tendenz zu beobachten, nicht ganz so genau hin zu schauen, wenn es um die eigenen Stärken und Schwächen geht. Eine berufliche Veränderung, die nicht mit Erfolg abgeschlossen werden kann, scheitert aber am häufigsten daran, dass eine fundierte Analyse der Gegenwart die Standortbestimmung vernachlässigt wurde.Wer sich beruflich erfolgreich verändern (sprich: weiterentwickeln) will, muss wie ein Orientierungsläufer drei Dinge kennen: seinen Standort, sein Ziel und den Weg dort hin.
Der Orientierungsläufer stellt sich fortwährend die gleichen drei Fragen:
- Wo ist mein aktueller Standort? (Arbeitplatz)
- Wo ist der nächste Posten?
- Wie ist der optimale Weg dort hin?
Aber: Wie wollen Sie sich auf die Reise zu Ihrem Ziel machen, wenn Sie nicht wissen, wo und womit Sie starten?
Die 3 Elemente einer Standortbestimmung
Damit Sie Ihr Gepäck optimal für Ihre berufliche Reise vorbereiten können, müssen Sie Ihre Erfahrung aus bisherigen Reisen, die aktuellen Gegebenheiten sowie die Bedingungen am Ziel berücksichtigen. Schlagen Sie also eine Brücke zwischen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft.
Vergangenheit
- Was habe ich erreicht?
- Was habe ich mir bisher erarbeitet?
- Welche Erfolge habe ich erzielt?
- Welche Schlüsselqualifikationen waren dabei entscheidend?
Gegenwart
- Wer bin ich heute?
- Welche Fähigkeiten habe ich heute?
- Welche persönlichen Eigenschaften habe ich?
- Welche Potenziale und Talente habe ich?
Zukunft
- Was will ich künftig tun?
- Was möchte ich gerne tun, welche Vorlieben habe ich?
- Was motiviert mich?
- Welche Stärken möchte ich nutzen können, welche Schwächen will ich aktiv bearbeiten?
So gehen Sie vor
Genau hin zu schauen und sich Klarheit zu verschaffen, ist nicht immer ganz einfach. Denn auch hier entdeckt man Sonnen- und Schattenseiten. Trotzdem ist eine Selbstanalyse sehr wichtig, denn sie verschafft Ihnen den notwendigen Überblick und ermöglicht Ihnen so, sich optimal ausgerüstet auf den Weg zu Ihrem Ziel zu machen.
Beachten Sie die folgenden Tipps:
Nehmen Sie sich genügend Zeit, eine Standortbestimmung lässt sich nicht in einer Viertelstunde abhandeln.
Suchen Sie sich zudem einen Platz, an dem Sie ungestört arbeiten können.
Petra Musters Standortbestimmung (ein Beispiel)
Dieses fiktive Beispiel zeigt Ihnen, wie das Resultat der Selbstanalyse bzw. der Standortbestimmung aussehen kann.
Das habe ich bisher erreicht:
Ich habe langjährige Praxis auf dem Gebiet der Kundenberatung, Kundenbindung und Rezeptur. Durch meine fortlaufende Fortbildung habe ich aktuelles Fachwissen. Ich habe auch schwierige Projekte und Spezialaufgaben zum Erfolg führen können.
Das bin ich heute:
Meine wesentlichen Eigenschaften sind Beharrlichkeit, Zielorientierung und Optimismus. Dank meiner Kreativität und Flexibilität finde ich auch in schwierigen Situationen einen Lösungsweg. Ich trage gerne Verantwortung und mag die Zusammenarbeit mit und in Teams.
Das will ich künftig tun:
Ich möchte in einer Apotheke mit mindestens XX Mitarbeitern arbeiten, oder mit meinem Chef nach der Weiterbildung besprechen, neue und verantwortungsvolle Aufgaben zu übernehmen. Dabei ist mir die kreative und dynamische Zusammenarbeit mit anderen sehr wichtig. Ich möchte gerne grobe Zielvorgaben erhalten, den Weg zur Lösung aber selbst bestimmen können. Permanente, gezielte Fortbildung ist mir wichtig.
Anhand dieses Beispiels sehen Sie auch, wofür die Standortbestimmung und deren Zusammenfassung auch sehr gut genutzt werden kann: bei persönlichen Kontakten mit noch unbekannten Menschen (Was machen Sie beruflich?), in Bewerbungsinterviews (Erzählen Sie mal von sich!) und bei vielen anderen Gelegenheiten.

Packen Sie den Stier bei den Hörnern und schaffen Sie sich einen optimalen Start bei Ihrer beruflichen Weiterentwicklung! Wir wünschen Ihnen dabei die notwendige Beharrlichkeit, viele interessante Erkenntnisse und viel Erfolg!
Erobern Sie sich neue Arbeitsfelder oder suchen Sie neue berufliche Herausforderungen!
2. Spezialisierung
- Was ist in "meiner"Apotheke machbar?
- Welche Zielgruppen haben wir bzw., können wir erreichen?
- Welche Dienstleistung macht in „meiner“ Apotheke Sinn?
Aufgaben übernehmen
- Teamleiterin oder Chef-PTA
- Teamschulungen
- Organisation von Teambesprechungen und Back-Office
- Einkauf
- Aktionsplanung von der Planung, Umsetzung und finanziellem Einsatz (Budgetfestlegung vom Chef)
3. Gespräch mit dem Chef/der Chefin
Wie kann ich Veränderung in der Apotheke oder im Unternehmen anstoßen?
- Zeigen Sie Wertschätzung für die bisherige Lösung.
- Bereiten Sie Veränderungsideen schriftlich in einem kleinen Konzept vor.
- Tragen Sie Ihren Vorschlag zuerst Ihrem Chef vor.
- Bleiben Sie offen für einen Richtungswechsel.
- Wenn Ihr Vorschlag aufgegriffen wird: Gehen Sie mutig voran und lassen Sie sich von Rückschlägen nicht demotivieren.
- Wenn Ihr Vorschlag nicht aufgegriffen wird: Bleiben Sie positiv gestimmt. Danken Sie Ihrem Chef für die Möglichkeit des Vortragens, arbeiten Sie professionell weiter und ziehen Sie sich keinesfalls zurück.
4. Fördermöglichkeiten – wer unterstützt mich finanziell?
- Bildungsprämie
- Bildungsscheck (NRW)
- Agentur für Arbeit
- Chef/Chefin
5. Nach der Weiterbildung
Innerhalb der Apotheke
- Planung von Aktionen
- Einkauf von Produkten im Vorfeld
- Werbung (habe ich ein Budget vom Chef?) in der Kundenzeitschrift, Gehwegaufsteller, in der Lokalzeitung...
- Teamschulung, wie unterstützt mich das Team?
- Controlling (Nutzen für den Chef/ Verkauf/ Neukunden)
- Kann ich parallel einen Kundenvortrag halten/ anbieten?
- Patientenvorträge können auch unabhängig von einer Aktion angeboten werden. Dazu ist im Vorfeld natürlich eine Umfeldanalyse gut: Welche Kunden/ Patienten kommen in die Apotheke? Ich muss mir ein Ziel setzen: Neukunden gewinnen, Kundenbindung, neue Produkte vorstellen u.a.
- Erstellen von Ernährungsprotokollen, Beratung bei best. Erkrankungen; spezielle Ernährungsberatungstage anbieten
- die Verantwortung über Blutzuckermessgeräte/ Cholesterinmessgeräte/ Blutdruckmessgeräte: Verkauf forcieren, Messungen anbieten, pharmazeutische Betreuung in der Apotheke
- Im Bereich Dermopharmazie kann ich durch die enge Zusammenarbeit mit einer Hautarztpraxis die Qualität von Rezepturen verbessern und eine ergänzende Hautpflegeberatung anbieten. Ich bin erster Ansprechpartner in der Rezeptur und damit verbundenen Hautfragen.
Außerhalb der Apotheke - hier Eigeninitiative notwendig!
- Vorträge in Volkshochschulen, Kindergärten, Schulen zur gesunden Ernährung als solches oder zur Verbesserung best. Ernährungssituationen
- Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen
- Als freie Mitarbeiterin für die Industrie arbeiten, z.B. als Referentin oder für die Betreuung von Marketingaktionen
- LliD-Esstrainer als Personalcoach beim Abnehmen
- Schreiben von Artikeln für die Kundenzeitung, Lokalzeitung, Fachzeitung
- Seminare und Vorträge halten für das Apothekenteam und außerhalb (VHS, Kindergärten, Schulen, Selbsthilfegruppen und Wipta).
Entwickeln Sie Ihre Schwerpunktthemen!